Gschichte mit Musig

Geschichten mit Musik

Über meine Geschichten:

Meine Geschichten sind für ein altersübergreifendes Publikum konzipiert, das für Kinder sowie für Erwachsene gehaltvoll ist. Mein Ziel ist es, bei den Liveauftritten einen Treffpunkt von Generationen zu schaffen. Das Gemeinschaftserlebnis steht im Mittelpunkt, bei welchem ein Austausch zwischen Jung und Alt entstehen kann. Meine Geschichten-Musik-Anlässe haben zum Ziel, Kindern gemeinsam mit ihrem sozialen Umfeld die Gelegenheit zu bieten, das Zuhören und Lauschen zu üben und den inneren Bildern Raum zu geben. Die Musik und die Geschichten eignen sich zwar vorwiegend für Kinder, die Musik entspricht aber nicht zwingend dem, was auf dem Kindermusikmarkt angeboten wird. Man muss nicht damit warten, Kindern hochwertige Musik zu spielen.

Von klein auf „wachsen Kulturohren“ mit den Menschen und ihrem Umfeld mit. Ich knüpfe an Hörgewohnheiten an, öffne aber auch neue Räume für die Ohren meines Publikums.

Meine Geschichten moralisieren nicht, sondern weisen auf eine feinfühlige Art auf gesellschaftliche und politische Themen hin, vermitteln für mich wichtige Grundwerte wie Gleichwertigkeit, Nächstenliebe, verantwortungsbewussten Konsum, Achtsamkeit und Sorgfalt, Teilen und Schenken.

Schrilles und Schräges darf ebenso Platz haben wie Harmonisches und Vertrautes. Die Neugierde und Phantasie des Publikums soll geweckt werden.

Ich achte in meinen Erzählungen auf geschlechterneutralen Sprachgebrauch und darauf, dass bestehende Rollenbilder von Mann und Frau aufgeweicht werden. Wer einen starken, edlen Prinzen sucht, der die schöne, zierliche, hilflose Prinzessin rettet, wird in meinen Geschichten nicht fündig.

Der Umgang mit Gefühlen wie Freude, Glück, Trauer, Wut werden thematisiert und Lebensinhalte wie Freundschaft, Vertrauen, Unsicherheit, Begabungen, Geschenke, Dankbarkeit und Zeit werden in die Geschichten eingeflochten.

Kulturvermittelnde Aspekte in Live-Auftritten

In meine Aufführungen fliessen kulturvermittelnde Aspekte und meine Breite an musikalischer Bildung hinein. Ich habe die Fähigkeit, Freude und Neugierde zu vermitteln, und meine schauspielerischen Fähigkeiten kommen zum Zug. Meine Aufführungen sind partizipativ und schaffen anstelle einer Festivalstimmung eine intime, familiäre Atmosphäre. Sind kleinere Kinder im Publikum, beziehe ich diese spielerisch mit Bewegungen und kleinen „Mitmachaktionen“ in die Aufführung ein, sodass die Konzentrationsfähigkeit aufrechterhalten werden kann. Aktionen der Teilhabe haben die Aufgabe, das Erleben der Geschichte und der Musik intensiver wahrzunehmen, sollen aber keineswegs ablenken und zu viel Raum einnehmen.
 
„Deine Zeit ist unsere Zeit – Unser gemeinsames Erlebnis“!
 
Bei sogenannten Musikvermittlungskonzerten wird oft versucht, ein klassisches Stück für ein junges Publikum anzupassen und zu erklären. Ich möchte in eine andere Richtung gehen – eine Geschichte so zu erzählen, dass sie auch erwachsene Menschen fesselt. Eltern sollten nicht zuliebe ihrer Sprösslinge ein Kinderprogramm hinter sich bringen müssen. Nur, was wir aus einer Geschichte raus- und mitnehmen und wie wir etwas wahrnehmen und sehen, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.
 
Als Fagottistin bin ich schon nur des Instrumentes wegen in der Rolle einer Vermittlerin, weil dieses grosse Blasinstrument vielen Leuten fremd ist und sie es falls überhaupt nur als Grossvater tief brummend und schnarrend von Prokofjews „Peter und der Wolf“ oder hoch, gequält und ächzend aus der berühmten Stelle aus „Sacre du Printemps“ von Strawinsky kennen. Eine ziemlich undankbare Rolle für dieses wunderschöne Instrument, das klanglich sehr beweglich ist und über einen für ein Blasinstrument immensen Tonumfang verfügt! Die Bauweise und Bearbeitung der Doppelrohrblätter aus dem Schilfrohr Arundo Donax ist entscheidend für meine Klangfarbe und kann individuell nach meinem Belieben geformt werden, sodass mein Fagott warm, lieblich frei singen kann.

Auftragsarbeit

Der letzte Schultag- in Zusammenarbeit mit dem Schulmuseum Köniz entstanden

Weitere Werke:

Wie dr Osterhas id Freiheit het gfunde

Diese Geschichte ist voller Zauber, zum Staunen und Lachen, bitter-süss wie dunkle Schokolade, poetisch, clownesk und voller kreativer Ideen. Hier gehts zu einem 7 Min Zusammenschnitt dieser Geschichte)

Dr Magnus und ds Liecht vo de Stärne

über Einsamkeit, Dunkelheit, Herkunft, Weisheit und das Licht der Sterne

D Katharina und wie d Musig zrügg zu ihre isch cho

eine Geschichte über das Altsein, Spinnereien, das Abschiednehmen, Engel, Wind, Wetter und gefundener Lebensfreude!

...darüber hinaus ergeben sich immer wieder wunderbare Zusammenarbeiten mit Volksschulen, Musikschulen, Museen, Theatern und Kleinbühnen.

Ebenso vertone und bearbeite ich bestehende Geschichten, schreibe Arrangements für Kinderlieder oder entwickle Theaterversionen und individuelle Auftragsarbeiten.