Über mich
Ich liebe es, Kindergeschichten, und Kinderlieder zu schreiben, sei es in Form von Hörspielen, für Anlässe mit Kinderprogramm, Kleinkunstbühnen mit jungem Publikum, Kinderchöre, gemischte Ensembles oder in Zusammenarbeit mit Schulklassen für Musiktheateraufführungen.
Momentan arbeite ich an mehreren neuen Geschichten und setze aktuell eine Auftragsarbeit mit Musik für mehr als 30 Instrumente für die Musikschule Bantiger um. Zudem liegt mir ein grösseres Projekt für schwer erkrankte Kinder am Herzen, das sich derzeit in Planung befindet.
Nach meiner zweiten Babypause werde ich meine Orchestertätigkeit im Raum Bern und Umgebung wieder aufnehmen.
Ich fühle mich in verschiedensten Musikgenres zu Hause und vermittle diese Vielfalt mit Begeisterung.
Werdegang
Ich bezeichne den Gesang für mich als erste Muttersprache, weil ich schon vor meinen ersten Wörtern gesungen habe. Erst viele Jahre später lernte ich auf dem Fagott "zu singen" und mich auf diesem Instrument auszudrücken und Geschichten zu erzählen. Auch das leidenschaftliche Geschichtenschreiben hat seinen Ursprung wohl in meiner Kindheit, in welcher ich die phantasievolle Welt der Märchen und Geschichten kennenlernen durfte. Meine Eltern haben abends immer vorgelesen. Heiss geliebt waren natürlich auch Kassetten mit Ruth Güdel oder Trudi Gerster.
Nach langjährigem Bambusflöten-, Fagott- und Klavierunterricht trat ich direkt nach der Matura mein Fagottstudium an der Hochschule der Künste Bern bei Lyndon Watts an und arbeitete während der Studienzeit bei der Vermittlungsagentur KULT.
Ich schloss 2011 den Master of Arts in Musikpädagogik mit Auszeichnung ab. Während meines Masterstudiums in Pedagogy mit Minor Musikvermittlung wurde ich an Gesang und Keyboard Teil der Kinderliederband Zoss und Bandidos mit dem Schriftsteller und Liedermacher Roland Zoss. Während der dreijährigen Phase, in der ich mit dem Projekt "Sing Ding" unterwegs war, konnte ich viele wertvolle Erfahrungen mit Konzerten für Kinder sammeln.
Nach dem Klassik-Studium widmete ich mich dem Masterstudium Musikvermittlung Sek II (Abschluss mit Prädikat sehr gut, 2015), welches mich in vielen weiteren musikalischen Bereichen wie Arrangieren, Dirigieren, Jazzharmonielehre, Klavier und Gesang sowie Projektmanagement weitergebildet hat. Immer wieder habe ich mich zusätzlich vertieft – unter anderem in Rhetorik, Bühnenpräsenztraining und sogar im Jodelgesang.
Gschichte mit Musig
Die Geschichten, Kompositionen und Arrangements von "Gschichte mit Musig" entstammen alle meiner eigenen Phantasie und Feder; ich benutze dafür bewusst keine KI. Ich vermag es, mein Publikum mit viel Enthusiasmus, erzählerischem Können und bewegender Musik in eine andere Welt eintauchen zu lassen.
Musik und Wort erzählen bei mir gemeinsam Geschichten; Text und Musik fliessen ineinander. Musikalische Ideen lassen innere Bilder entstehen und bilden die Grundlage für meine Geschichten – Einfälle für Geschichten wiederum inspirieren mich zu neuen musikalischen Fragmenten und Kompositionen. So ist bei der Entstehung meiner Werke oft nicht klar, womit alles beginnt: mit der Musik oder mit einer Handlung. Es sind vielmehr Themen, welche mich oder Kinder in meinem Umfeld aktuell beschäftigen.
Meine Geschichten werden also weder mit Musik umrahmt, noch findet ein Konzert mit literarischen Intermezzi statt. Vielmehr messe ich beiden Kunstformen den gleichen Wert bei, was meine "Gschichte mit Musig" zu etwas Einzigartigem macht.
mein Weg zum Geschichtenschreiben
Ich habe vorerst als Lehrperson an Musikschulen in Zusammenarbeit mit der Volksschule Musikvermittlungskonzerte organisiert; dabei sind mehrere Musiktheater entstanden. Später kamen zahlreiche Geschichten dazu, die ich für Kinder von Freunden, der Familie und meine Patenkinder geschrieben habe. Nach und nach ist die Leidenschaft, Geschichten zu schreiben und zu erzählen, immer stärker gewachsen.
Immer wieder wurde ich dazu aufgemuntert, mein Hobby – das Schreiben von Kindergeschichten – zu professionalisieren, ein Hörspiel aufzunehmen oder ein Bilderbuch zu veröffentlichen. Den ersten Schritt in diese Richtung habe ich im Frühling 2020 gemeinsam mit der Akkordeonistin Susanna Dill getan. Wir beide haben "Dr Marder Muck u sys Glück" aufgenommen.